Anti-Aging: Der Zeit ein Schnippchen schlagen

Jung, schön und vor allem – faltenlos: So sehen die Gesichter aus, die uns von Bildschirmen und Plakaten entgegenblicken. Auch wenn wir diesen Models nicht nacheifern wollen – gegen etwas weniger Falten im Gesicht hätten viele von uns wahrscheinlich nichts einzuwenden. Hier erfahren Sie, wie es geht…







Eine gute Nachricht vorneweg: Wie schnell unsere Haut altert, haben wir zu einem gewissen Teil selbst in der Hand. Zwar lässt sich nicht abstreiten, dass es den natürlichen Alterungsprozess (auch Zeitalterung genannt) gibt. Dieser Vorgang lässt sich nicht aufhalten, er verläuft in der Regel aber relativ langsam.
Bei einer anderen Art der Hautalterung haben wir jedoch die Möglichkeit, aktiv in unser «Schicksal» einzugreifen. Diese so genannte Lichtalterung schreitet zwar um einiges schneller voran als die Zeitalterung. Da sie aber von äusseren Einflüssen und unserem Lebensstil verursacht wird, reichen hier schon einfache Massnahmen, um die Zeichen der Zeit etwas zu mildern. Insbesondere Sonneneinstrahlung, Rauchen und falsche Ernährung wirken sich negativ auf die Haut aus.

Schon Ende zwanzig können erste
Anzeichen von Hautalterung auftreten.
 

Anti-Aging – am besten schon heute!
Wer glaubt, dass Anti-Aging erst ab einem fortgeschrittenen Alter ein wichtiges Thema wird, irrt sich gewaltig. Erste Anzeichen von Hautalterung können schon Ende zwanzig auftreten. Bereits jetzt nimmt die Geschwindigkeit der Zellteilung rapide ab. Das Resultat davon: Die Haut wird zunehmend dünner, verliert an Elastizität, und es treten erste Fältchen um die Augen und die Mundpartie auf. Ende dreissig nimmt dieser «Reifeprozess» stetig zu. Das Bindegewebe verändert sich, wodurch tiefere Falten entstehen. Zudem wird die Haut trockener, da die Talgdrüsen weniger Fett produzieren. Bei Frauen hat auch die nachlassende Produktion der weiblichen Hormone während der Wechseljahre einen grossen Einfluss: Vertiefte Falten treten auf, und die Haut verliert weiter an Straffheit, Feuchtigkeit und Elastizität.

Das können Sie gegen Hautalterung tun
Äussere Einflüsse reduzieren: UV-Strahlen und Nikotin sind zwei Hauptgründe für die Hautalterung. Setzen Sie sich deshalb nur selten der Sonne aus, und geben Sie das Rauchen auf.
Für Hormonschübe sorgen: Mit zunehmendem Alter produziert der Körper immer weniger Hormone, darunter Wachstumshormone, das «Anti-Aging-Hormon» DHEA, Geschlechtshormone wie Östrogen und Testosteron und das Schlafhormon Melatonin. All diesen Stoffen sagt man nach, dass sie eine positive Wirkung auf die Haut haben, da ein normaler Hormonspiegel für eine optimale Zellfunktion sorgt. Mit einer individuell abgestimmten Abgabe von Hormonen kann somit eine hautverbessernde Wirkung erreicht werden. Mittlerweile gibt es zudem zahlreiche Kosmetikprodukte, die sich die Wirkung von so genannten Phytohormonen (hormonähnliche Stoffe aus Pflanzen) zu Nutze machen. Ein Beispiel dafür sind Soja-Extrakte, die in einigen Anti-Aging-Cremes als Stellvertreter für Östrogen verwendet werden.
Die Kraft von Vitaminen und Co. nutzen: Nebst Hormonen gibt es weitere Substanzen, die als wahre «Faltenkiller» gelten. Besonders bekannt ist das Coenzym Q10. Unser Organismus stellt diesen Stoff, der eine wichtige Rolle bei der Energieerzeugung in der Zelle spielt, zwar selbst her. Für eine ausreichende Versorgung reicht das jedoch nicht aus. Deshalb muss dem Körper zusätzliches Q10 über die Nahrung oder über Kosmetikprodukte zugeführt werden.
Auch einige Vitamine sind dafür bekannt, dass sie die Hautalterung verzögern können. Dazu gehören das Vitamin A, das die Zellerneuerung positiv beeinflusst, und das Vitamin E. Dieses sorgt dafür, dass die Haut ausreichend mit Feuchtigkeit versorgt wird, es macht sie glatt und geschmeidig und fördert die Durchblutung. Zwar ist Vitamin E in Nahrungsmitteln (Spinat, Broccoli) und in Pflanzenölen vertreten. Eine ausreichende Konzentration in der Haut erreicht man jedoch nur durch lokale Anwendung, also durch genügend hoch dosierte Kosmetikprodukte aus der Apotheke.
Glätten, straffen, aktivieren: Hyaluronsäure soll die Haut glätten, straffen und die Zellerneuerung aktivieren. Bei so vielen positiven Eigenschaften erstaunt es nicht, dass heute viele Anti-Falten-Produkte diese gut verträgliche und körpereigene Substanz beinhalten.
In der Apotheke nachfragen: Über all diese und weitere wirksame Mittel gegen die Hautalterung weiss das Team in Ihrer Apotheke bestens Bescheid. Kommen Sie vorbei – und schlagen Sie der Zeit ein Schnippchen!

Andrea Miolo


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