Betritt man eine Apotheke, fallen zuerst die mit Medikamenten und Cremes gefüllten Regale auf. Vieles in der Apotheke dreht sich denn auch um die Heilmittel, aber längst nicht alles. Die wichtigsten Aufgaben hinter der Theke.
Frühmorgens ordnet das Apothekenteam die über Nacht angelieferten Medikamente ein. Denn sind die Türen erst geöffnet, möchte sich das Personal voll und ganz der Kundschaft widmen. Ein Mittel gegen Kopfschmerzen? Ein Pflaster fürs Kind? Nach wie vor zur Hauptaufgabe gehört das Abgeben von Medikamenten auf ärztliche Verordnung. Die Pharmaassistentin nimmt das Rezept entgegen und schaut, ob die Dosierung stimmt und ob sich das Heilmittel mit den im Patientendossier aufgeführten Präparaten «verträgt». Anschliessend lässt sie es vom Apotheker kontrollieren, denn zu Ihrer Sicherheit wird jedes Rezept doppelt geprüft.
Ein Dienst an Ihrer Gesundheit
Selbstverständlich sind Kunden auch willkommen, wenn sie «nur» eine Auskunft wünschen: «Kann ich Insulin in der Spritze im Kühlschrank lagern?» oder «Ist die Nebenwirkung, die auf dem Beipackzettel steht, für mich gefährlich?» Gerne in Anspruch genommen werden ebenfalls Gesundheits-Checks wie das Blutdruck- oder Cholesterinmessen. Das Personal und die Kundschaft nützen die Gelegenheit, um sich in der Beratungsecke der Apotheke über das allgemeine Befinden oder auch über Gott und die Welt zu unterhalten.
Wochenbedarf an Medikamenten
Besonders ältere Menschen schätzen den Service «Wochenblister». Die Apothekerin oder der Apotheker richtet dabei die Medikamente gemäss ärztlicher Verordnung für jeden Tag einzeln in die entsprechenden Unterteilungen. Die Kunden sehen also immer, ob sie die Tabletten für den Tag bereits genommen haben. Sie erhalten – oft via kostenlosen Hauslieferdienst – nur die Wochenblister; die angebrochenen Packungen bleiben in der Apotheke.
Die heutige Apotheke ist längst nicht mehr eine reine Medikamentenabgabestelle, sondern ein kompetenter Ansprechpartner rund um Ihre Gesundheit.