Vorsicht: gefälschte Medikamente

Auch in der Schweiz gehören gefälschte Produkte zu einem Problem, das in den letzten Jahren stark zugenommen hat. Insbesondere Medikamente sollte man ausschliesslich über die offiziellen Kanäle, wie die Apotheken, kaufen.














Handtaschen, Sonnenbrillen, Uhren, elektrische Geräte und sogar Nahrungsmittel werden gefälscht. Wer wissentlich solche Produkte kauft, macht sich strafbar. Im Falle von Medikamenten kann das vermeintliche Schnäppchen sogar lebensgefährlich werden. Medikamentenfälscher haben keine Skrupel. Ohne Rücksicht auf Leib und Leben ihrer Kunden verkaufen sie Tabletten mit falschen Dosierungen, Verunreinigungen, ohne Wirkstoff, mit zweifelhaften Zusatzstoffen. Und sie wissen genau, was manche Konsumenten lieber übers Internet kaufen als im Laden. Erektionsfördernde Mittel, Schlankheitspillen, Psychopharmaka und Hormonpräparate sind besonders begehrt. Im Internetshop stellt niemand Fragen, geschweige denn, jemand verlangt ein Rezept. Es ist aber auch niemand da, der Verantwortung übernimmt. Kommt ein Kunde zu Schaden, wird er rasch feststellen, dass Internetshops weder Notfalldienst leisten noch eine Beratung bieten.

Internetshops leisten weder
Notfalldienst noch Beratung.
 

Sicherheit aus der Apotheke
Bestellen Sie deshalb nie Medikamente im Internet. Sie wissen nicht, wer hinter dem Anbieter steckt und woher die gelieferte Ware kommt. Selbst Fachleute können Fälschungen oft nicht auf den ersten Blick erkennen. Um ihre Produkte zu schützen, greift die Pharmaindustrie deshalb zu aufwändigen Techniken. Ähnlich wie Banknoten werden Arzneimittelpackungen zunehmend mit Hologrammen, Wasserzeichen, farbwechselnden Tinten, Mikrozeichen und anderen schwer nachzuahmenden Erkennungsmerkmalen versehen.
Schlecht gedruckte Packungen sind also ein erster Hinweis, dass etwas nicht stimmt. Sicherheit haben Sie als Konsumentin und Konsument jedoch nur, wenn Sie Ihre Medikamente ausschliesslich über die anerkannten offiziellen Kanäle kaufen. An erster Stelle steht die Apotheke. Apothekerinnen, Apotheker und deren Mitarbeitende beraten Sie seriös und kompetent. Für vertrauliche Gespräche stehen spezielle Räumlichkeiten zur Verfügung und die meisten Apotheken haben einen Briefkasten für Rezepte. Wenn es Ihnen schwer fällt, über ein Thema zu sprechen, rufen Sie vorher in der Apotheke an und vereinbaren Sie einen Gesprächstermin. Apothekerinnen und Apotheker sind Medizinalpersonen mit Universitätsabschluss. Sie können auch mit schwierigen Themen umgehen und helfen Ihnen gerne. Worum es auch geht, die Apotheke ist in jedem Fall die sicherste Quelle für Medikamente.
Mehr Informationen zu Fälschungen unter:
www.stop-piracy.ch

 



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