Der Mensch ist zweifelsohne eine Geisel der modernen Zeit. Man möchte immer mehr in immer weniger Zeit erledigen. Das verursacht oft Stress. Wer ihn nicht umgehen kann, tut gut daran zu erfahren, wie man am besten mit ihm umgeht.
In Stresssituationen schüttet der Körper in hoher Menge verschiedene Hormone wie Adrenalin, Noradrenalin und Cortisol aus. In der Folge wird man nervös, kann nicht mehr richtig schlafen, ist müde und isst weniger. Diese Symptome wiederum führen zu Konzentrationsschwierigkeiten, Depressionen oder mangelndem Selbstvertrauen.
Halten die Stressperioden an, ermüdet der Organismus. Dadurch können sich «schlummernde» Krankheiten wie Herz-Kreislauf- oder Atemwegserkrankungen und Allergien plötzlich bemerkbar machen. Auf Dauer kann die ständige Anspannung das Immunsystem schwächen, sodass es für Infektionen und Krebs anfällig wird.
Angst- und Panikzustände
Wer hat noch nie durch Stress hervorgerufene Angstzustände erlebt? Eigentlich ist das eine normale Reaktion, die jedoch bei häufig auftretenden Krisen problematisch wird. Der Angstzustand kann sich zu einer Phobie entwickeln.
Man unterscheidet zwischen Panikattacken (heftige, spontan auftretende und wiederkehrende Angstzustände) und dauerhafter Angst (allgemeine Angstzustände oder Angstneurose).
Das beruhigt und besänftigt
- Magnesium ist das Antistressmittel schlechthin, denn Stress ist ein wahrer Magnesiumräuber! Magnesium wirkt unter anderem auch beruhigend auf das Nervensystem.
- Vitamine der B-Gruppe: Der Organismus benötigt diese Vitamine, damit die Nervenzellen einwandfrei funktionieren. Vitamin B6 verstärkt die Wirkung von Magnesium.
- Omega-3-Fettsäuren wirken Stress entgegen.
- Bewährte Alternativen sind Pflanzen mit beruhigender Wirkung wie Baldrian, Hopfen, Passionsblume und Weissdorn.
- Auch Bachblüten und Homöopathie bieten vielfältige Möglichkeiten.
Andauernde Stresssituationen schwächen den Körper |
Eile mit Weile!
Schränken Sie anregende Getränke wie Kaffee, Tee und Cola ein.
Ertränken Sie Ihre Ängste nicht in Alkohol. Ein, zwei Gläser Wein & Co. lassen zwar rasch vergessen, doch die Angst kehrt bald zurück – und schnell ist man abhängig.
Treiben Sie Sport: Körperliche Betätigung macht Sie resistenter gegenüber Stress.
Machen Sie Entspannungsübungen mit Yoga, Shiatsu oder Sophrologie (Wissenschaft des Bewusstseins).