Schmerzen und Fieber können beunruhigen, vor allem wenn sie heftig auftreten. Meistens signalisiert der Körper damit lediglich, dass beispielsweise ein Virus eingedrungen ist oder ein Gelenk überanstrengt wurde.
Ein akuter Schmerz, hervorgerufen zum Beispiel durch einen Insektenstich, eine Verbrennung oder einen Sturz signalisiert dem Körper, das Abwehr- und Schutzsystem zu mobilisieren. Die Verletzung der Haut selbst äussert sich als Entzündung, blauer Fleck oder Rötung. Jede und jeder hat Schmerzen in irgendeiner Form schon erlebt und weiss, wie intensiv sie auftreten können – etwa bei einer grösseren Wunde, einer Geburt oder einer Operation. Dabei handelt es sich um akute Schmerzen, die ein paar Stunden oder Tage dauern. Medikamente können schnell Linderung bringen. Chronische Schmerzen hingegen sind langlebiger: Sie halten über sechs Monate oder sogar mehrere Jahre an und können den Alltag empfindlich stören.
Schmerzen und Fieber sind Warnsignale des Körpers
Schmerztherapien Vorübergehende, mittelstarke Schmerzen wie Kopfschmerzen, Menstruationsbeschwerden, Zahn- oder Rückenschmerzen können wirksam mit handelsüblichen Schmerzmitteln wie Paracetamol und Acetylsalicyl-säure (zum Beispiel Aspirin) oder mit entzündungshemmenden Wirkstoffen wie Diclofenac und Ibuprofen gelindert werden. Bei Krebskranken werden oft starke schmerzstillende Medikamente eingesetzt. Vor allem chronische Schmerzen können auch anders behandelt werden. Versuchen Sie beispielsweise Entspannungstherapien und autogenes Training, um die Widerstandskraft zu steigern und damit die Schmerzen zu lindern – eine bewährte Methode ist die Akupunktur.
Fieber als Abwehrreaktion des Körpers Fieber lässt die Körpertemperatur ansteigen. Diese ist, wie andere Vitalfunktionen auch, ein sicherer Hinweis für den Gesundheitszustand und zeigt, dass der Körper etwa gegen einen Krankheitserreger ankämpft. «Normales» Fieber (unter 38.5 °C) ist demnach kein Grund zur Beunruhigung. Erst starkes Fieber kann für den Körper gefährlich werden. Denn zu hohe Temperaturen schalten bestimmte Enzyme aus, die für eine ausgeglichene Körperfunktion wichtig sind.
Tipps, um das Fieber zu senken
Nehmen Sie fiebersenkende Mittel, falls die Temperatur über 38.5 °C ansteigt, zum Beispiel Acetylsalicylsäure wie Aspirin, Paracetamol oder entzündungshemmende Mittel wie Ibuprofen. Halten Sie sich genau an die empfohlene Dosis und Verabreichung.
Kontrollieren Sie, ob das Fieber eine Stunde nach Einnahme des Medikaments gesunken ist.
Ziehen Sie leichte, luftdurchlässige Kleidung an.
Lüften Sie den Raum, in dem Sie sich befinden, und vermeiden Sie Durchzug.
Trinken Sie reichlich.
Nehmen Sie ein lauwarmes Bad (vermeiden Sie kaltes oder zu heisses Wasser).