Stepptanz, Ballett, Tango, Hip-Hop – das sind nur einige Beispiele aus der Vielzahl von Kursen, die in Tanzschulen angeboten wird. Die Nachfrage ist riesig, denn Tanzen ist bei allen Generationen beliebt. Es macht Spass und hält ausserdem fit und gesund!
Während sich Senioren einmal wöchentlich mit gelenkschonenden Gesellschaftstänzen wie Wiener Walzer, Foxtrott und Rumba fit halten, üben viele Teenager in ihrer Freizeit sportliche Tanzvarianten wie Breakdance oder Hip-Hop aus. Die Kleinsten gehen zum Kindertanz, wo sie spielerisch das Bewusstsein für den eigenen Körper erlangen. Und ihre Mamas schwitzen Kalorien weg beim Zumba, wo Fitness und Tanz mit südamerikanischen Klängen verschmelzen. Tanzen ist eine der ältesten Bewegungsformen des Menschen. Es ist Ritual, Tradition, Freizeitbeschäftigung, Kunst, Sport, Beruf, Therapie und – ein emotionaler Ausdruck.
Das Tanzen macht sogar Ihrer Gesundheit Spass |
Warum tanzt der Mensch?
Lange bevor sich der Mensch einer gesprochenen Sprache bediente, verständigte er sich mit groben Gesten (Bewegung) und einfachen Lauten (Rhythmen). Mit der Vereinigung von Bewegung und Rhythmus waren die Grundvoraussetzungen für das Tanzen erfüllt. So erstaunt es kaum, dass bereits in der Frühgeschichte der Menschheit drei Urformen des Tanzes existierten. Dazu zählen rhythmisch akzentuierte Arbeitsbewegungen, Zauber-, Beschwörungs- oder Gottestänze und verschiedene Ausdruckstänze. Während der Tanz im Altertum meist von Glaube und Aberglaube motiviert war, wurde er im antiken Griechenland bereits zur körperlichen Ertüchtigung praktiziert.
Finden Sie den «Richtigen»
Tanzen ist ein geselliger Sport, der auch der Seele gut tut. Wer etwas für seine Gesundheit tun will, sollte mindestens einmal wöchentlich eine Stunde tanzen. Um den «Richtigen» zu finden, tanzen Sie anfangs zu einer Musik, die ihnen gefällt. Hören Sie in sich hinein und Sie werden rasch erkennen, was Ihnen am besten liegt.
Afrikanischer Tanz
Die Lebenskraft, die Kraft des Wortes und der Rhythmus bilden nach afrikanischem Denken eine untrennbare Einheit. Sie werden mittels Musik, Tanz und Gesang ausgedrückt und erzählen von Freud und Leid im Leben der Menschen Afrikas. Wer den erdverbundenen afrikanischen Tanz ausübt, erlebt pure Lebensenergie. Mit der Verschleppung von Sklaven gelangte auch der afrikanische Tanz nach Nordamerika. Dort wurde er weiterentwickelt zu Jazz Dance, Modern Dance, Street Dance, Hip-Hop.
Ballett
Das Ballett findet seinen Ursprung Mitte des 16. Jahrhunderts am europäischen Hof. Um diesen anmutigen Tanz mit seinen Formen, Positionen und Bewegungsimpulsen zu erlernen, sind der Wille zur Perfektion, höchste Disziplin, Konzentration und Leistungsbereitschaft erforderlich. Wer übt, übt, übt und durchhält, wird mit einer aufrechten Haltung, anmutiger Körperbeherrschung und scheinbarer Schwerelosigkeit belohnt.
Flamenco
Der Ursprung des feurigen Flamencos, bestehend aus Gesang, Gitarrenspiel und Tanz, ist nicht belegt. Verschiedenen Theorien nach unterliegt diese traditionelle Musikkultur aus Andalusien unter anderem jüdischen, maurischen, afrikanischen und lateinamerikanischen Einflüssen. Beim Flamencotanz wird der ganze Körper inklusive der Mimik mit einbezogen. Ausdrucksstärke, Spannung und vielseitige Wechsel zwischen schneller Fusstechnik und langsamen Passagen machen den Reiz des Flamencotanzes aus. Elemente davon finden sich übrigens im Stepptanz. Eine wichtige Rolle spielen auch die Kastagnetten sowie die traditionellen Schuhe mit nägelbeschlagenen Absätzen und bei Frauen die weiten Röcke.
Nia
Nia steht für «Neuromuskuläre Integrative Aktion» und ist ein ganzheitliches Bewegungskonzept aus Asien. Es vereint Bewegungen östlicher und westlicher Kulturen zu einem Mix aus Tanz, Yoga und Elementen der Kampfkunst. Nia führt zu mehr Kraft und Beweglichkeit sowie zur Balance von Körper, Geist und Emotionen.
Das sanfte Training schont die Gelenke, trainiert Herz und Kreislauf und eignet sich für jedes Alter.
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Tipp aus der Apotheke
Ihre Gesundheit profitiert vom Tanzen
- Tanzen fördert Ausdauer, Koordination, Konzentration, Gleichgewicht, aber auch Ausstrahlung und Selbstbewusstsein.
- Die Beweglichkeit von Wirbelsäule, Gelenken, Sehnen und Bändern wird durch funktionelle Tanzübungen erhalten oder verbessert.
- Das Bewegungstraining stärkt das Immunsystem und baut Stress ab.
- Bei regelmässigem Training bilden sich fettverbrennende Enzyme – das hält die Linie schlank.
- Koordinierte rhythmische Bewegungsabläufe halten das Gehirn jung und wach.
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